Samstag, 8. Juli 2017

Seychellen - Teil 18. / Anse Marie-Luise, Anse Capucins

16. Tag

Unser Wunsch wäre, auf der Insel eine versteckte Bucht zu finden, wo wir zu zweit wären und man gut baden könnte. Wir rätseln über der Karte und schließlich entscheiden wir uns für die südliche Spitze der Insel. Ich möchte gerne in Police Bay zurück, aber M. möchte was neues entdecken. So fahren wir bis dahin, wo die Straße im Süden von Ostküste zur Westküste biegt. Hier parken wir und gehen an der Küste entlang, bei der Anse Marie-Luise weiter. Dann geht ein sehr schmaler Pfad in dichter Vegetatiton weiter und kurz darauf erreichen wir den kleinen Strand, Anse Petite Marie-Luise. Es ist schön, aber baden kann man hier auch nicht, es ist sehr steinig und wellig. Noch zwei Päarchen sind hier außer uns, und witzig ist, daß das eine Paar Ungaren sind und nur einen 18-stündigen Stopover hier machen und wie sie darauf gekommen sind, während dieser paar Stunden gerade in die weiteste Ecke vom Flughafen zu kommen. Sie holen Kokosnüsse von einem Baum runter und brechen sie auf, da sie nichts zum Trinken dabei haben, trinken sie dessen Saft.

Anse Forbans:


Anse Marie-Luise:










Anse Petite Marie-Luise:





Tolle Muscheln finden wir hier, aber wir lassen sie auch liegen, wie letztes Mal, obwohl ich die große Schale so gerne für Aschenbecher mitnehmen würde.





Bald gehen wir in der dichten Vegetation auf einem Dschungelpfad zu dem nächsten, versteckten Strand weiter. Gute halbe Stunde laufen wir bis dahin und auf dem Weg sehen wir so viele interessante Pflanzen. Dann kommen wir zu dem Anse Capucins an.


Herzförmige Kerne von dem roten Sandelholzbaum:





Eine Ananas mitten in dem Waldpfad:



Leider auch hier, bei Anse Capucins, kann man nicht baden, es ist Ebbe, aber die Wellen brechen hier mit mächtiger Kraft in die Bucht rein. Da wir allein sind, ziehen uns ganz aus und setzen uns am Wasserrand in den Sand. Die Wellen kippen uns fast weg und schwierig ist es überhaupt sitzen zu bleiben, und nicht mitgerissen werden. Aber das wenige Wasser, was uns so trifft gibt uns angenehme Abkühlung. Ca. eine Stunde bleiben wir. Auch auf dem Rückweg schwitzen wir sehr und sind von der dampfigen Hitze sehr gequält, so daß wir auf dem Rückweg am Strand Anse Marie-Luise ins Wasser gehen und eine gute halbe Stunde plantschen. Das Wasser ist nur bis zum Oberschenkel tief, aber kristallklar und es sind kleine silberige Fische drin, mit schwarzen Streifen, die uns in Gruppen folgen und immer unbedingt beißen wollen. Sie nerven echt sehr.








Es ist schon ziemlich spät, als wir nach Hause fahren und auf dem ganzen Weg ist Stau. Nach dem Duschen fahren wir noch zu der Küste runter um Abendessen zu kaufen, das wir dann wie immer, zu Hause verzehren. 
Ein neues junges Paar kommt aus Düsseldorf ins Appartment neben uns und wir unterhalten uns sehr lang auf der Veranda.




Kommentare:

  1. Ja, das Wasser hat schon eine Gewalt und kann einen schnell umhauen oder reinziehen. Da ist es dann doch besser nicht reinzugehen, wie ihr gemacht habt. Erst letzte Woche mussten an der Playa Jardin Jugendliche gerettet werden die keine Kraft mehr hatten reinzuschwimmen (weil rausgezogen).

    Ich finde jede Bucht sieht allerdings toll aus, hat was mit dem hellen Wasser. Übrigens glaube ich das die kleinen Fische nicht beissen wollten sondern die überflüssigen Hautschuppen abknabbern. Gibt es ja auch als Therapie die Geld kostet ;-))

    Liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Die Fische waren nicht so klein, so im die 8-10 cm lang und 5 sm hoch, seitlich flach. Die haben in die Waden und Oberschenkel gebissen. Die "Doktorfische" sind viel kleiner, allerdings habe ich sie noch nie ausprobiert, da es sehr abgeraten ist, wegen Krankheitsübertragung.
      Liebe Grüße

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  2. Liebe Andi,
    es ist einfach wundervoll solch einen Traumurlaub mit seinem Partner erleben zu dürfen...
    Wie viele Wunder und Reichtümer ihr nun in euren Herzen tragt, so viele Geschenke,
    einfach umwerfend!
    Schön, dass sie hier geteilt werden, lieben Dank!
    Herzliche Grüße für ein schönes Wochenende
    von
    Monika*

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