Montag, 21. August 2017

Hortobágy - Pure Natur in den ungarischen Steppen- und Feuchtgebieten - Teil 2.

Boah, war es anstrengend in der glühenden Hitze ohne Schatten auf diesen Holzstegen zu laufen. 
Da waren wir immer wieder froh, wenn ein Baobachtungshaus kam und wir dort ein bißchen Schatten gehabt haben.



Wir sahen hier unterschiedliche Reiher, Weißbart-Seeschwalben, Rohrweihen, Kormorane und einmal kurz im Flug einen Seeadler.








Wir überlegten uns noch eine 2-stündige Bootstour, aber da wir von dem Park auch noch viele andere Sachen anschauen wollten, wäre damit zu viel Zeit weg.









Zurückkommend zu unserem Ausgangspunkt, sahen wir noch mal einen Kormoran. 
Wenn man hier gehen möchte, rufen die Mitarbeiter per Radiosender das Boot, welches in paar Minuten da ist und man wieder zu dem anderen Ufer bringt. 








Freitag, 18. August 2017

Hortobágy - Pure Natur in den ungarischen Steppen- und Feuchtgebieten - Teil 1.

Der Hortobágy 
(sprich: Hortobádj, y ist in ungarischen Sprache kein "i")
ist eine Steppenlandschaft mit Sumpfgebieten. 
Diese Ebene umfasst ein Gebiet von 2.500 km2.
Die Steppenlandschaft (ungarisch: puszta) wurde jahrhundertelang als öffentliche Weide benutzt. 
Der Hortobágy wurde 1973 Ungarns erster Nationalpark.

Die Puszta von Hortobágy ist das größte und bekannteste mitteleuropäische Steppengebiet. Hier kommen 90 Prozent der einheimischen Vogelarten vor. Es sind seltene und streng geschützte Tierarten zu finden, wie beispielsweise Trappen, Rotfußfalken, Moorenten, verschiedene Reiherarten, Kormorane, Brachschwalben, Seeadler und im Herbst 2009 bis über 100.000 Kraniche.


Unser ganztägiger Ausflug fiel auf den heißesten Tag, 
in purer 40 Grad Hitze verbrachten wir unseren ganzen Tag in schattelnlosem Freien. 
Eine Kühlbox mit viel Wasser aufgetankt fuhren wir kurz nach 8 Uhr los.
140 km ließen wir hinter uns, überwiegend auf Autobahn, als wir gegen 10 Uhr in Poroszló 
(zentrale Ortschaft in Hortobágy) angekommen sind. 
Hier gibt es ein Ökozentrum, wo wir uns in die Schlange gestellt haben, da wir dachten, daß wir hier zu den Lehrpfaden kommen, aber dann erfuhren wir, daß es hier was anderes ist.
"Das Ökozentrum ist ein Besucherzentrum, das an einem Ort die Naturschätze des Theißsees und des Theißtales sammelt und den Besuchern präsentiert und so die reichhaltige Flora und Fauna des zweitgrößten Sees in Ungarn darstellt."
(Text von der Seite von Ökozentrum kopiert.)

So fuhren wir ein Stück weiter, wo die Anmeldung für Bootstouren ist. 
Von hier wird man mit einem Boot zu der "Wasserpromenade des Theißsees" rübergebracht. 
Eintritt: 1.500 HUF pro Person (5 Euro).




Es ist einfach super gemacht:
über 1500 m lange Holzstegwege geht man im Schilf zu unterschiedlichen Beobachtungshäuschen oder Türmen. Beim Ankommen wird man eine Mitarbeiterin des Nationalparks in Empfang genommen, die die Wege erklärt, wo was zu sehen ist. 














Die Mitarbeiterin sagte, mit Glück können wir eine Hermelinfamilie sehen. 
Natürlich sahen wir sie nicht dort, wo es erklärt wurde. 
Aber auf dem weiteren Weg, lief auf einmal ein kleiner Hermelin uns entgegen und schreckte von uns ab. Er hielt an und guckte uns an, dann lief wieder ein Stück zurück. 
Dann versuchte er erneut und erneut zwischen uns durchzukommen, 
aber seine Angst vor uns war zu groß, zum Schluß sprang er ins Wasser und verschwand in dem Schilf. 






Süß!
Und ich war glücklich, da ich das 600-er Teleobjektiv auf Stativ hatte und die Einstellungen waren auch grob passend, so konnte ich paar schöne Bilder von ihm machen.

Dienstag, 15. August 2017